Schatten


Vor mir geht

ein Schreckgespenst.

Drohend es dort steht,

egal, wie schnell du rennst

 

Hinter mir jagt

mich ein Schatten,

der mich fragt,

wenn Sie gestatten?

 

Neben mir drängt

er sich schnell vorbei.

Das Schreckgespenst er einfängt,

nun sind es bereits zwei

 

Über mir droht

ein finsteres Himmelszelt.

Mir die Flucht gebot,

den Rückzug aus dieser Welt

 

Unter mir wankt

der Boden meines Sein.

Alles schwankt,

bin mit meinem Schatten ganz allein.

 

In mir rumort es,

duelliert sich wacker

mit dem Schatten des Gespenstes

auf des Lebens mühsam Acker

 

Aus mir wird

nun selbst ein Schatten,

der sich verirrt

wie die Gespenster es vorhatten.

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