Sternenkinder

Des Nächtens,

ich die Sterne seh,

funkelnd in der Dunkelheit.

Erkenn ich einen,

groß und hell,

ewig in der Unendlichkeit.

 

Am Tage

ich ihn nicht mehr seh,

schlafend im Sonnenlicht.

Such ich den einen,

schön und zart,

finde ich ihn aber nicht.

 

Des Abends

ich dann Ausschau halt’

nach meinem Sternenkind.

Find ich es bald,

fröhlich spielend,

bevor der Tag dann neu beginnt.

 

Des Morgens

ich endlich versteh

den Zauber des Sternenlichts.

Geboren aus Tränen,

aus Kummer und Weh,

bleibt nachts ihr herrlich Funkeln, sonst nichts.

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