Nebel


Lautlos wabernde Geister

breiten sich aus

zu einem weißen Teppich.

Klamme Wolken werden feister,

legen sich über Land und Haus

unaufhaltsam, ganz allmählich.

 

Gespenstisch die Gestalten,

wie aus einer anderen Welt

zum Tanze sich bewegen.

Lassen sich nicht halten,

auf Strassen, Wies und Feld

sich schwer hernieder legen.

 

Feucht ihr Atem,

streifen kalte Finger mich,

halten mich eisern fest.

Blindes Waten,

irr’ ich ohne dich,

bis er mich wieder verlässt.

 

Bitnami