Der Weihnachtsstern

Der Weihnachtsstern

auf Reisen ging,

noch weit und fern

sein Lied ich sing.

 

Sein Glanz erstrahlt,

Hoffnung heißt sein Licht.

Erwartung malt

sich in meinem Gesicht.

 

Wach ich jede Nacht,

such ich nach ihm.

Schimmert er sacht,

seh ihn am Himmel zieh’n.

 

Mit jedem Tag

wächst dieses Licht,

das nachts es alles vermag,

nur des morgens nicht.

 

Der Weihnachtsstern

auf Reisen geht,

ich hätt’ so gern,

dass ihr ihn auch am Tage seht.

 

Wenn sich vermischt

sein Glanz mit dem Tageslicht,

mit ihm auch erlischt

die Erwartung in meinem Gesicht.

 

Und doch ist dieser Stern

auf einmal hier,

gestern noch so fern,

strahlt er jetzt in dir.

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