Der Weg

Und wieder mal

bleibt nichts zurück

als bittere Sehnsucht

nach dem Glück.

 

Ganz leise nur

nagt Traurigkeit,

still Herzeleid

macht überall sich breit.

 

Nichts sonst

hat Platz mehr

als Kummer nur,

die Tage düster und so schwer.

 

Und doch

fängt alles dann

von vorne

Immer wieder an.

 

Was gäb’ ich

für die Sonne,

scheint’ sie in mir

die Wärme und die Wonne

 

Und fang ich dann

die Strahlen ein,

lauf ihnen einfach hinterher,

bin plötzlich nicht mehr ganz allein.

 

Verwundert seh ich überall

Menschen so kunterbunt,

ruhend und auch tanzend

aus einem einzig Grund.

 

Geboren, um zu tanzen,

zum Laufen und zum Ruhen

Geboren, um zu sterben,

Mag mein Leben nicht vertun.

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