Der andere


Und wieder fliegt

der Blick an mir vorbei.

Und wieder siegt

nur der andere wie nebenbei

 

Und wieder gehört

das Lächeln einem hinter mir.

Und wieder gewinnt

nur der andere, doch wofür?

 

Und wieder bleibt

nichts für mich.

Und wieder lacht

nur der andere wie üblich.

 

Und wieder schmerzt

der Stich ins Herz.

Und wieder geht

nur der andere vorwärts.

 

Und wieder sieht

niemand meine Tränen.

Und wieder gehört

nur dem anderen jeder Trost

 

Und wieder kämpf ich weiter

allein und unbeirrt.

Im Antlitz bleib ich trotzig heiter

und der andere, der hat’s nie gespürt.

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